Ferienwohnung bauernhof Nordsee

Museumstour von der Nordsee bis zur Flensburger Förde

Museumstour diesseits und jenseits der deutsch-dänischen Grenze

Museumstour

Nicht jeder Gast in unserer Region hat das Glück, während seines gesamten Urlaubs mit einem Bilderbuchwetter verwöhnt zu werden. So, wie Ebbe und Flut als Wechselspiel der Gezeiten zur Natur des nördlichen Schleswig-Holstein gehören,  ist es auch mit dem Wetter: Auf sonnige Tage kann in einem recht schnellen Wechsel Nebel oder Regen aufziehen, kann auch einmal ein „leichtes Lüftchen“ in einen stärkeren Wind oder gar in einen Sturm umschlagen.

Deshalb sollte man nicht in eine witterungsbedingte Schwermut verfallen, sondern positiv denkend versuchen, aus seiner freien Zeit das Beste zu machen. Und dazu soll diese kleine Empfehlung dienen, doch einmal längsseits der deutsch-dänischen Grenze mit Museumsbesuchen sowohl in Dänemark als auch auf der deutschen Seite die „Höhen der Kultur“ zu erstürmen.

 

Beginnen wir in direkter Nordseenähe auf der deutschen Seite in Seebüll mit dem „Nolde-Museum“: In der Nähe von Neukirchen befindet sich auf der Warft Seebüll das Wohnhaus mit dem Atelier des Malers Emil Nolde, das nach dessen eigenen Entwürfen 1927 errichtet wurde. Nach Noldes Tod im Jahr 1957 wurde das Museum von der „Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde“ eröffnet und zeigt als Kunstmuseum heute etwa 200 Exponate  einer der führenden Maler des Expressionismus. Zu Seebüll und Nolde gehören  auch das moderne Forumsgebäude mit Ausstellungen zum Leben Emil Noldes sowie ein empfehlenswertes Restaurant und ein wunderschöner Garten.

 

Öffnungszeiten:

Ab 1. März bis November  täglich  von 10.00 - 18.00 Uhr

 

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Fast gegenüber von Neukirchen, auf der dänischen Seite, befindet sich das kleine Dorf Højer. Hier wird ein Besuch der Højer Mühle (Højer Mølle) empfohlen. Es handelt sich um  eine achteckige Windmühle mit einer Höhe von 22 Metern und einer drehbaren Haube. Sie  wurde im typischen Baustil der Holländerwindmühlen im Jahr 1857 erbaut. Mit ihren sieben Stockwerken (Böden) und dem Keller ist sie die höchste Holzwindmühle ihrer Bauart in Nordeuropa. Um die Flügel, den Steert und die Bremse bedienen zu können, verfügt die Mühle über eine umlaufende Galerie. Sie beherbergt ein Mühlenmuseum, eine Ausstellung über Sturmfluten und Deichbau sowie über die Ortsgeschichte von Højer und Umgebung und natürlich einen kleinen Museumsladen.

Öffnungszeit

Ab 1. April bis 31. Oktober  täglich von 10.00 - 16.00 Uhr.

 

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Bleiben wir noch in Dänemark. Nur etwa 13 Kilometer östlich von Højer befindet sich die Kleinstadt  Tondern (Tønder). Wer hier nach dem Besuch der „Alten Apotheke“ mit ihrer u.a. ganzjährigen Weihnachtsausstellung noch etwas Zeit hat, sollte dem Kunstmuseum Tønder einen Besuch abstatten. Es birgt die größte Kunstsammlung des Landesteils, wobei der Schwerpunkt auf der nordischen Kunst des 20. Jahrhunderts liegt. Verbunden ist das Gebäudeensemble mit dem weithin sichtbaren Wasserturm in dem sich das Tønder Museum befindet:  Eine permanente Ausstellung mit kunsthandwerklichen Erzeugnissen aus Silber, Glas , Fayencen und Fliesen, sowie geklöppelte Spitzen und Möbel, speziell aus Westschleswig. Außerdem gibt es Ausstellungen zur örtlichen Stadt- und Kulturgeschichte Tonderns sowie einen Panoramaraum mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt Tondern und die Marschlandschaft.

Öffnungszeiten

Vom  1. September  bis  31. Mai:

Dienstag  bis  Sonntag: 10.00 bis - 17.00 Uhr

Montag GESCHLOSSEN
Vom 1. Juni  bis 31. August:  Montag bis  Sonntag: 10.00  - 17.00 Uhr

 

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Begeben wir uns wieder in Richtung Nordfriesland und erreichen von Tondern aus über die B 5 nach ca. 21 Kilometern die Stadt Niebüll. Hier befindet sich in der Stadtmitte in dem unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Rathaus von 1928 das „Richard Haizmann Museum – Museum für moderne Kunst“, das inzwischen weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins bekannt ist. Es wurde  1986 für den Bildhauer, Maler und Grafiker Haizmann (1895-1963) eingerichtet, der von 1934 bis zu seinem Tode im Jahre 1963 in Niebüll lebte und arbeitete. Präsentiert werden hier der Nachlass mit einer Werkauswahl seines Schaffens und darüber  hinaus wechselnden Ausstellungen mit  Kunst der Klassischen Moderne und der Gegenwart, oft mit dem Schwerpunkt der Werke norddeutscher und/oder  skandinavischer Künstler.

Öffnungszeiten ganzjährig bei freiem Eintritt:

Dienstag bis Freitag: 11.00 – 17.00 Uhr

Samstag: 10.00 – 12.00 Uhr

Sonntag:   14.00 – 17.00 Uhr

 

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Weiter ostwärts in Richtung Flensburg befindet sich auf der dänischen Seite, ganz in der Nähe der  deutsch-dänischen Grenze, in der Ortschaft Padborg ein jahrhundertealter Hof, das Museum Bau (Bov) - Oldemorstoft (auch: Waldemarstoft). Der Hof Oldemorstoft ist heute ein  Heimatmuseum, in dessen östlichem Hauptgebäude die Räume in den Zustand von etwa 1850 wiederhergestellt wurden und lokalhistorische Ausstellungen präsentiert.

1989 wurden drei Gebäude in Pyramidengestalt errichtet, die seither einen großen Teil der Museumssammlung beherbergen. "Oldemorstoft" war Sitz des damaligen Amtsvorstehers und kann sich damit rühmen, dass hier verschiedene Könige übernachtet haben und König Christian IV. von Dänemark und Norwegen hat von hier mehrere Briefe datiert. Denn hier am historischen Heerweg vor der dänisch-deutschen Grenze befand sich auch der bereits 1566 konzessionierte  "Königlich priviligierter" Gasthof.  Bov Kro ist einer der ältesten Gasthöfe in Dänemark.

Öffnungszeiten des Museums

Vom 1. April bis 31. Oktober        

Montag bis Sonntag:  13.00  - 16.00 Uhr

 

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In Flensburg haben wir die Qual der Wahl, weil neben der „Phänomenta“ mit ihren interaktiven Ausstellungen gleich drei weitere Museen um die Gunst der Gäste werben und -  man könnte guten Gewissens sowohl das „Städtische Museum“, als auch das „Schifffahrtsmuseum“  oder das „Naturwissenschaftliche Museum“ in Flensburg besuchen.

Empfohlen werden soll hier das Flensburger „Schifffahrtsmuseum“ - als Zweigbetrieb des Städtischen Museums eingerichtet im ehemaligen Zollpackhaus an der Schiffbrücke.  Zusammen mit den Traditionsseglern des historischen Museumshafens, dem Salondampfer ALEXANDRA, der Museumswerft sowie den Klassischen Yachten stellt es ein einzigartiges Ensemble der Stadt Flensburg dar.

Hier wird die bewegte und bewegende Historie der Hafen- und Handelsstadt mit all ihren Geschichten über den Hafen, die Kaufmannshöfe, über Schiffe und Reeder, über Tauwerk und Takellage, über Maschinen und Motoren, über Maschinisten und Kapitäne und ihren Alltag an Bord erzählt. Die Geschichten stammen aus der Ferne und von den heimischen Küsten. Geschichten aus Westindien über Sklaven, Zucker und Rum. Geschichten von der Förde über Butterfahrer und Petuhtanten. Geschichten von der Werft über Nieter und Schweißer und die Entwicklung der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft zu einer der modernsten Werften der Welt. Ständige Ausstellungen und Präsentationen zu wechselnden Themen laden ein zu spannenden Entdeckungsreisen für kleine und große See(h)leute.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag:  10.00  - 17.00  Uhr
Montag: GESCHLOSSEN

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Bleiben wir noch auf der deutschen Seite der Grenze und besuchen von Flensburg aus das „Schloss Glücksburg“, dem größten deutschen  Wasserschloss, das zu den bedeutendsten Renaissanceschlössern in Nordeuropa gehört. Von 1582-1587 an der Flensburger Förde im Auftrag von Herzog Johann (Hans) dem Jüngeren (1545-1622) erbaut erhielt  das Schloss seinen Namen nach dem Wahlspruch des Herzogs: „Gott gebe Glück mit Frieden“. Die Anfangsbuchstaben des Spruches finden sich zusammen mit seinem Wappen über dem Eingangsportal. Es war Stammsitz der herzoglichen Linien des Hauses Glücksburg und sogar  zeitweilige Residenz des dänischen Königshauses.

In den prachtvoll ausgestatteten Sälen und Salons können sehr schöne Stuckarbeiten, Porträts von Persönlichkeiten aus europäischen Königshäusern, Landschaftsbilder und eine erlesene Porzellan- und Silbergeschirrsammlung besichtigt werden. Interessante Schlossführungen werden zu bestimmten Themenschwerpunkten angeboten

Öffnungszeiten:

>Bis 22. März 2016
Samstag und Sonntag: 11.00 – 16.00 Uhr
>Während der Osterferien 2016:  23. März bis 03. April 2016
Montag bis Sonntag von 11.00 - 17.00 Uhr
>Vom 04. April bis 30. April 2016
Samstag und Sonntag von 11.00  - 16.00 Uhr
>Vom 01. Mai bis 31.Oktober 2016

Montag - Sonntag von 10.00  - 18.00 Uhr
Letzter Einlass jeweils 1 Stunde vor Schließung!

Schlossführungen:
Bis April jeden Sonntag um 14.00 Uhr
Mai und Juni Dienstag, Donnerstag und Sonntag um 14.00 Uhr
Juli und August Täglich um 14.00 Uhr
September und Oktober Dienstag, Donnerstag, Sonntag um 14.00 Uhr

 

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Die nächste Empfehlung führt wieder auf die dänische Seite der Grenze, an die Sonderborger Bucht, einem Ausläufer der Flensburger Förde, nach Sonderborg (Sønderborg). Das dortige Museum  befindet sich im Schloss Sonderburg (Sønderborg Slot), das  zu den ältesten Profanbauten Südjütlands gehört.  Es war der namensgebende Stammsitz des Adelshauses Schleswig-Holstein-Sonderburg und der hieraus hervorgehenden Nebenlinien.  

In dem bereits im 12. Jahrhundert errichteten und mehrfach erweiterten Schloss mit seiner heutigen barocken Fassade befindet sich das  Museum, das  Ausstellungen und Exponate zur Geschichte Südjütlands und Nordschleswigs beherbergt. Dabei sind besondere Schwerpunkte die steten Konflikte um Nordschleswig im 19. Jahrhundert sowie die Folgen der beiden Weltkriege 1914 – 1918 und 1939 – 1945. Außerdem findet man in den Ausstellungen zahlreiche regionale kulturhistorische Sammlungen aus Alsen (Als), Sonderborg und Sundewitt (Sundeved) sowie Exponate der jütländischen Kunst, speziell bis 1920.

Besonders sehenswert ist die Fürstenkirche im Renaissancestil mit der ältesten spielbaren Orgel Europas.

In der Nähe des Schlosses befinden sich an den Düppeler Schanzen die Mühle von Düppel, ein dänisches Nationalsymbol sowie das Historiecenter Dybbøl Banke, das die Vorgeschichte, den Verlauf und die Auswirkungen des Deutsch-Dänischen Krieges von 1864 dokumentiert.

 

Öffnungszeiten des Museums:

Von November  bis März  Dienstag bis Sonntag 13.00 – 16.00 Uhr

Von Mai bis September    Montag bis  Sonntag   10.00 – 17.00 Uhr

Von April bis Oktober       Montag bis Sonntag    10.00 – 16.00 Uhr

 

 

 

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