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Kulinarischer Ausflug zur Nationalparkgaststätte „HALLIG-KROG“

Hamburger Hallig Krog

Da die gegenwärtigen Temperaturen noch immer nicht sonderlich frühlingshaft sind (aber eine Wetterbbesserung sagen die Meteorologen wenigstens voraus) sollte man ein Spaziergang zur Hamburger Hallig vorsichtshalber noch mit einer warmen Jacke, mit Mütze und Schal und einem Regenschirm unternehmen – ein lohnenswertes Ziel ist der Ausflug durch das seit 1932 als Vogelschutzgebiet vom Naturschutzbund (NABU) betreute Areal allemal:

Ziel ist der „Hallig Krog“, der seinen Start in die Saison mit einer neuen Speisekarte mit kräftigen, schmackhaften und guten Gerichten - ganz frisch zubereitet - sowie mit anspruchsvollen kulinarischen Veranstaltungen ab dem 1. April 2017 auf seiner Internetseite bereits angekündigt hat.

Der „Hallig-Krog“ wirbt mit ausgesuchten Produkten in einer marktfrischen Qualität, mit Fleischgerichten, für die ausschließlich nordfriesisches Fleisch der besten Qualität verwendet wird und mit besonderen Spezialitäten der regionalen Küche, die frisch und innovativ zubereitet werden.

Für dieses gaumenkitzelnde Versprechen steht bereits seit April 2015 der Pächter des „Hallig Krogs“, Erik Brack, der davor 8 Jahre lang als Küchenchef auf dem damaligen Traumschiff, der MS „Deutschland“, auf den Weltmeeren unterwegs war.

Mit dem Saisonstart stehen er und sein Team täglich ab 11:00 Uhr mit kulinarischen Highlights und einem gewohnten erstklassigen Service den Gästen des Hauses zur Verfügung.

Neben der umfassenden und auf alle Geschmacksrichtungen abgestimmten Speisekarte wirbt der „Hallig Krog“ mit vielen hochkarätigen kulinarischen Events, die, wie ein kleiner Paukenschlag, schon mit dem „Männerabend am 7. April beginnen – Vorspeise: Fleisch- Hauptgericht: Fleisch – Nachspeise: Fleisch – Eine hochwertige Proteinaufnahme in drei Gängen! Bereits zwei Tage später, am 9. April, kann man es sich beim „Stint-Fest“ - fangfrische Stinte, kross gebraten mit Bratkartoffeln und so viel man will (oder schafft) schmecken lassen.

Am 14. April 2017 wird das traditionelle „Große Karfreitags-Fischbuffet“

mit kalten und warme Fischspezialitäten von Aal bis Zander angeboten und zum Osterfest am 16. und17. April 2017 erwartet die Gäste das „Große Schlemmer-Buffet“ und, und, und… und wie bereits im vergangenen Jahr findet ab dem 5. Mai bis zum 22. September 2017 jeden Freitag das „Große Lammgrillen“ statt, dabei das im Ganzen gegrillte Salzwiesenlamm vom Drehspieß.

Ein wenig Geschichte zur Hamburger Hallig

Benannt wurde die Hallig übrigens nach zwei Hamburger Kaufleuten, die Gebrüder Rudolf und Arnold Amsinck. Sie erwarben 1624 als Oktroy (Inhaber von Eindeichungsrechten durch den Dänischen König) die Deichrechte an der Nordost-Ecke der Insel Strand und deichten den Amsinck-Koog bis 1628 ein. Die Deiche wurden durch die „Burchardiflut“ im Jahre 1634 zerstört. Lediglich die Warft mit dem „Hamburger Haus“ blieb bestehen. Nach Wiederaufbau, neuer Eindeichung, erneuter Überflutung und erneuten Landgewinnungsmaßnahmen sowie der Errichtung eines seit 1901 befahrbaren Dammes ist die Hallig stabil mit dem Festland verbunden und wirkt heute wie eine Halbinsel. Betrug die Fläche der Hallig im Jahr 1908 noch 96 Hektar groß, so war sie am 16. April 1930 zusammen mit dem Deichvorland 216 Hektar groß und wurde zum Naturschutzgebiet erklärt, um hier besonders den Säbelschnäbler zu schützen. Heute umfasst sie zusammen mit dem Deichvorland des Sönke-Nissen-Koogs und den Salzwiesen rund 1.000 Hektar. Sie gehört zum Nationalpark Wattenmeer und wird vom Naturschutzbund NABU betreut.

Der Weg ist das Ziel – aber wie kommt man dort hin?

Auf der Bundesstraße B5 aus Richtung Husum ist die Straße zu den Reußenkögen zwischen Breklum und Bredstedt gut ausgeschildert. Von Dagebüll kommend befährt man die L 191 in Richtung Bredstedt und gelangt über die Bäderstraße auf die Koogstraße und den Sönke-Nissen-Koog. Hier ist ebenfalls rechtzeitig ein Hinweis auf die Hamburger Hallig zu finden.

Für das Navigationsgerät kann im Routenplaner als Zieladresse das "Amsinck-Haus" in den Reußenkögen eingegeben werden.

Noch vor dem Damm, auf der Festlandseite beim „Amsinck-Haus“, gibt es kostengünstige Parkmöglichkeiten. Ab dort hat man die Wahl, die vier Kilometer zum „Hallig-Krog“ zu Fuß oder mit einem Leih-Fahrrad zu bewältigen. Von April bis Oktober besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Strecke gegen Gebühr mit dem Auto zurückzulegen. Empfohlen sei hier jedoch ausdrücklich, das „Naturerlebnis Hallig“ zu Fuß oder mit dem Rad zu genießen, wobei natürlich auch die Witterung eine Rolle spielt und zweckentsprechende Kleidung getragen werden sollte (siehe oben).

Das gut gestaltet Besucherinformationssystem wurde in den vergangenen Jahren aktualisiert und erweitert und es gibt einen Naturpfad mit drei größeren Infotafeln und 17 kleineren Elementen, der am Schafberg beginnt. Der Verlauf ist etwa zwei Kilometer mitten durch die naturnahen Salzwiesen und endet an der Badestelle. Er informiert über den Nationalpark Wattenmeer und die Vielfalt in den Salzwiesen, über Pflanzen wie Strandflieder, Strandwermut und Strandgrasnelke genauso wie über die auf der Hamburger Hallig in einer weltrekordverdächtiger Dichte brütenden Rotschenkel und andere Küstenvögel.

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