Ferienwohnung bauernhof Nordsee

„Die wilden Tiere Afrikas“ in Søndervig - Skulpturen in Sand „gemeißelt“

Søndervig

Was die Carver, wie sich die Profi-Sandkünstler selbst nennen (abgeleitet vom englischen to carve – schnitzen), in diesem Jahr in der dänischen Ortschaft Søndervig, gelegen zwischen Meer und Fjord mit seinen fantastischen Stränden, geschaffen haben, ist ein angesagtes Event: Bereits seit dem 24. Mai und noch bis zum 25. Oktober findet hier das Sandskulpturen-Festival unter dem Motto „Die wilden Tiere Afrikas“ statt.


Und es ist wirklich faszinierend und sehenswert, wie die 38 der weltweit anerkannten Sandskulpteure u.a. aus Ungarn, Russland, Belgien, Polen, Lettland, Holland und der Schweiz die ihnen gestellte Aufgabe umgesetzt haben, den Afrikanischen Kontinent in Form von intensiven Einzelskulpturen samt einer 200 Meter langen und 7 Meter hohen Skulpturenwand darzustellen: So vielschichtig wie die Natur selbst sind auch die überdimensionalen Skulpturen, bei deren Betrachtung die Besucher auf eine Safari in Afrika eingeladen werden. Sie können hier die atemberaubende Landschaft und die wilden Tiere der Savanne hautnah in ihrem Element erleben. 12.000 Tonnen eines Spezialsandes wurden zu eindrucksvollen Einblicken in Afrikas Tierwelt verwandelt, wo alles, von den hungrigen Löwen in Kenia bis Namibias lauernde Leoparden und den trabenden Elefantenherden in Botswana, zum Leben erweckt wurde.

Das erste Sandskulpturenfestival in Søndervig, oder wie die Dänen den Ort selbst bezeichnen – die größte sommerliche Sandkiste Dänemarks – fand bereits 2002 statt und ist seither eine erfolgreiche wiederkehrende Attraktion geworden, die jedes Sommerhalbjahr stattfindet. Und jedes Jahr hat sich das Festival einem neuen Thema gewidmet, damit die wunderschönen Sandskulpturen immer wieder eine gemeinsame Geschickte erzählen: So hatten die Besucher in den vergangenen Jahren die Gelegenheit, u.a. „Die Sieben Weltwunder", „Die Wikinger“, „Die Dinosaurier“, „Die Mysterien Ägyptens“ oder „Das Römische Reich und sein Herrscher" zu erleben und zu bestaunen.


Viele Monate Ausstellung in Søndervig - Wie halten Sandskulpturen so lange?


Damit findet in Søndervig nun bereits die vierzehnte Schau statt und das mit den Figuren und der Skulpturenwand unter freiem Himmel! Und damit ergibt sich natürlich die berechtigte Frage, wie gelingt es, die Skulpturen über den Ausstellungszeitraum so zu erhalten, dass sie für die Besucher an allen Tagen in ein einem einwandfreien Zustand zu betrachten sind. So weiß jeder, der sich am Strand schon einmal daran versucht hat, eine Skulptur „in den Sand zu setzten“ – und da sind kurzzeitig oft sehr schöne Figuren zu sehen –, dass ihre Haltbarkeit doch sehr begrenzt ist, sie zerfallen schon nach einiger Zeit.


Sand für die Skulpturen der Ausstellung ist ein empfindliches Material: Die professionellen Bildhauer verwenden deshalb eine besondere Art von Sand, der die richtigen Körner und einen Anteil an spezifischem Ton enthalten muss. Der Strandsand ist für diese besonderen Zwecke erfahrungsgemäß nicht eignet. Hintergrund: um eine hohe Stabilität der Skulpturen zu erreichen, werden Sandkörner benötigt, die möglichst kantig geblieben sind. Strandsande hingegen sind durch die Bewegung in der Brandung meist zu sehr rund geschliffen.


Der „Spezialsand“ wird als loser Skulpturensand zunächst sorgfältig in Holzformen aufgeschichtet, gewässert und dabei kräftig verdichtet und so zu quadratischen Sandblöcken gepresst. Je nach vorgesehener Größe der Skulptur(en) werden die Blöcke dann wie Bausteine jeweils aufeinander gestapelt. Aus diesen Blöcke werden dann, wenn die gewünschte Höhe erreicht wurde, von den Künstler n mit Sägen, Schaufeln, Teppichmessern, Skalpellen und feinsten Pinseln, ja sogar mit Strohhalmen, von oben nach unten die gewünschten Figuren herausgearbeitet. Der Bildhauer muss dabei stets darauf achten, dass die Proportionen korrekt sind - es gibt hier keinen Raum für Fehler...
Bei der Arbeit wird penibel darauf geachtet, dass der Sand immer eine gewisse Feuchtigkeit behält. Je nach künstlerischem Geschick sowie der Größe und der Detailliertheit dauert es bis zu vier Wochen, bis eine Skulptur vollendet ist.


Die Herstellung einer etwa 4 Meter hohen Sandskulptur dauert etwa 60 Stunden und benötigt ca. 12 Tonnen Sand.
Die Skulpturen insgesamt sind durch diese Bearbeitung und auf Grund ihrer Verdichtung meist von solcher Stabilität, dass ihnen selbst Wind und Regen über längere Zeit nur wenig anhaben können.

So verwundert es nicht, dass das Søndervig Sandskulpturen-Festival in jedem Jahr immer mehr Besucher sowohl aus Dänemark als auch aus dem Ausland anzieht. Mit mehr als 120.000 Gästen im Jahr 2015 ist es heute die größte Veranstaltung dieser Art in Dänemark.


Das Festivalgelände liegt verkehrsgünstig zwischen Ulfborg und Hvide Sande und befindet sich innerorts, nahe des Schwimmbads „Danland Badeland“. Direkt in der Nähe des Festivalgeländes stehen Parkplätze zur Verfügung. Für Besucher befinden sich auf dem Gelände des Sandskulpturenfestivals ausreichend Tische und Bänke, an denen man sein mitgebrachtes Essen genießen kann. Ebenfalls ist es vor Ort möglich, kleine Snacks und Erfrischungen zu kaufen.
Für Kinder besteht die Möglichkeit, sich einmal beim Bau einer eigenen Sandskulptur in dem großen „Sandkasten“ zu versuchen.


Auch die Mitnahme von Hunden (an der Leine) ist erlaubt, so dass hier mit der ganzen Familie ein schöner und erlebnisreicher Tag verbracht werden kann.

Öffnungszeiten:

1. September bis 25. Oktober
Täglich von 10.00 - 17.00 Uhr

Eintrittpreise:
Erwachsene DKK 50,-
Kinder bis einschließlich 11 Jahre DKK 25,-
Kinder bis einschließlich 4 Jahre Kostenlos.

 

Zurück

Schafe
  • Tel: +49.04663.1889576
  • Fax: +49.04663.2034927
  • Mail: Info@Hockmannshof.de

© 2010 - 2017.Hockmannshof - NordseeUrlaub mit HundFerienwohnung auf dem BauernhofImpressum/Datenschutzerklärung