Ferienwohnung bauernhof Nordsee
Hund am Strand

Vierbeiner sind in Schleswig-Holstein willkommen – Das nordfriesische Watt mit dem Hund erleben.

Nach den statistischen Erhebungen lebt in etwa neun Prozent der deutschen Haushalte eine Hund mit in der Familie.

Der Urlaub, die gemeinsamen Ferien: Für viele Menschen ist dies die schönste Zeit des Jahres, die man mit der Familie, mit seinen Liebsten, gemeinsam verbringen kann. Und zu den Liebsten gehört für viele natürlich auch der Hund dazu: Der Hund begleitet die Menschen als treuer Gefährte durch den Alltag und sollte schon alleine aus diesem Grund nicht in den geplanten Ferien fehlen.

Frei sein, frische Luft, Natur pur - Gesund für Mensch und Vierbeiner.

Urlaub an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste – das richtige Revier für kleine und große Urlauber und ihre Vierbeiner! Zu jeder Jahreszeit gibt es hier genügend Raum für alle Urlaubsträume. Von ausgedehnten Rad- oder Wandertouren, über Drachen steigen lassen in der salzhaltigen frischen Meeresbrise am Deich, dem Erlebnis von Inseln und Halligen bis hin zu weiten Touren bei Ebbe über den Meeresgrund im Nationalpark Wattenmeer – in Nordfriesland ist für alle und alles Platz.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch Urlauber, die gerade deshalb ihr Feriendomizil in der Region im und am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gebucht haben, mit dem Freund auf vier Pfoten anreisen möchten. Dabei steht für viele zunächst einmal die Frage im Vordergrund „Ferien mit dem Hund am bzw. im Wattenmeer – geht das überhaupt?“ Natürlich ist das möglich und eine Vielzahl von Vermietern nimmt gerne Gäste mit ihrem Liebling auf - einige Ferienhäuser und Ferienwohnungen sind sogar auf den "Urlaub mit Hund" spezialisiert und die Gastgeber freuen sich, wenn der treue Begleiter mitgebracht wird. So wie beispielsweise auf dem Hockmannshof. Hier gibt es eigens Ferienwohnungen für Gäste mit Hund.

Hunde im Naturschutzgebiet – auch das geht!

Aber gerade in dem Wissen, dass es sich beim Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer um ein Gebiet mit dem höchsten überhaupt möglichen Schutzstatus handelt, ist hier der Urlaub mit dem Hund für viele Gäste natürlich ein großes Thema. Bei Ebbe fällt der Grund des Wattenmeers, das Watt, trocken. Diese auf den ersten Blick zunächst trostlos wirkende, morastige Landschaft ist Heimat und Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Brut- und Zugvögel sind hier ebenso zu finden wie Wattwürmer, viele Muschelarten und die Kegelrobben, die sich auf den sogenannten Wattbänken ausruhen. Selbst Schweinswale leben in diesem Teil der Nordsee.

Gleichzeitig ist das Wattenmeer eines der vogelreichsten Gebiete der Erde. Hier laufen die Flugrouten vieler Zugvögel zusammen. Etwa 12 Millionen Vögel kommen jedes Jahr hierher, um zu rasten, zu brüten oder das Gefieder zu wechseln. Was das Wattenmeer so beliebt macht? Vor allem das Futter! Solche Mengen an Muscheln, Schnecken, Würmern, Krebsen und Fischen gibt es nirgendwo sonst!

Das zieht natürlich in jedem Jahr zahlreiche Vogelliebhaber mit Kameras, Ferngläsern zur Beobachtung der Vögel an die Deiche, ans Watt oder an die Salzwiesen.

Und noch eine Tierart verlangt hier entsprechende Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme: An den Küsten von Nord- und Ostsee sind es rund 50.000 Schafe, deren Weiden die Deiche sind. Deichschafe sind nicht nur ein Wahrzeichen an der Nordseeküste, sie sorgen darüber hinaus für die Festigkeit der Deiche. Sie fressen das Gras ab, ohne die Graswurzeln zu beschädigen und treten gleichzeitig den Boden fest, ohne dass Löcher entstehen. Die Haltung von Deichschafen ist daher ein wichtiger Beitrag für den Küstenschutz.

Gibt es Bedingungen für die Mitnahme des vierbeinigen Freundes?

Die Beispiele der zu beobachtenden und gleichzeitig zu schützenden Tierwelt mögen ausreichend dafür sein, dass die Mitnahme von Hunden zum Ausflug in den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer durchaus möglich ist, wenn eine Bedingung durch die Halter beachtet und eingehalten wird: Die Hunde sind an der Leine zu führen!

Auch wenn man von vielen Hundehaltern immer wieder hört, dass der Hund so etwas nicht tut – jede Rasse hat einen mehr oder minder ausgeprägten natürlichen Jagdtrieb, der oftmals auch nur als ein Spieltrieb zum Ausdruck kommt. Einmal die auf den Deichen frei weidenden Schafe ein wenig hetzen, die als äußerst ängstliche Tiere dann oft in die Gräben und Priele ausweichen und sich dabei verletzen können, sogar steckenbleiben und bei auflaufender Flut dann qualvoll ertrinken.

Genauso würde es den Rast- und Brutvögel ergehen, wenn diese in den Vorländern vor den Deichen durch frei laufende Hunde aufgescheucht werden, ihr Brutgeschäft unterbrechen und manchmal sogar aufgeben oder in großen Schwärmen auffliegen und die Nahrungsaufnahme beenden.

Damit es zu keinem Konflikt zwischen den Erholungssuchenden, ihrem vierbeinigen Kumpel und dem Naturschutz, der hier nun einmal an erster Stelle steht, kommt, gilt für alle Deiche und Vorländer der Nord- und Ostseeküste in Schleswig-Holstein eine ganzjährige Leinenpflicht für Hunde. Diese Verpflichtungen für Hundehalter sind in den Schutzbestimmungen im Nationalparkgesetz (Gesetz zum Schutz des schleswig-holsteinischen Wattenmeeres, § 5) und im Landeswassergesetz (§ 70.8) beschrieben.

Wattwandern mit dem Hund – Kein Problem

Damit Herrchen oder Frauchen zusammen mit ihrem Vierbeiner nicht auf den Spaß beim gemeinsamen Nordseeurlaub verzichten müssen, kann z.B. die gemeinsame Wattwanderung ein Erlebnis sein, wobei auch hier auf die Leinenpflicht zu achten ist. Hunde, die das Wasser lieben, können sich an der „langen Leine“ nach Herzenslust in den oft knietiefen Prielen austoben. Allerdings sollte man seinen Bello in punkto Ausdauer realistisch einschätzen – eine Wattwanderung ist anstrengend, es gibt hier keine Bänke zum Ausruhen und die Führung unterliegt einem sehr strengen Zeitplan – dem Wechsel von Ebbe und Flut. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Hund den Rest der Strecke getragen werden muss. Ebenfalls darauf achten sollte man, dass er nicht in einem Schlickloch stecken bleibt.

Socken oder Überzieher für die empfindlichen Pfoten sind eine weitere gute Idee, denn im Watt gibt es scharfkantige Muschelstücke, die man oft nicht sofort sieht. Sollte es hier zu Schnittverletzungen kommen, muss die Wunde gereinigt und beobachtet werden. Wenn sie sich entzündet, sollte noch im Urlaub ein Tierarzt zurate gezogen werden.

Und Meerwasser ist, wie man es von sich selbst kennt, in offenen Wunden sehr schmerzhaft und man sollte vermeiden, dass Hunde das Salzwasser trinken, da es Durchfall verursacht. Reichen Sie vor der Wattwanderung schon Süßwasser, oder nehmen Sie einfach eine kleine Flasche plus Napf mit. So sind Sie in jedem Fall gerüstet. Nach der Wattwanderung sollte man seinen Liebling kräftig abduschen, weil das Salz die Haut reizt und im trockenen Zustand das Fell verklebt. Besondere Beachtung sollte man den Pfotenzwischenräumen schenken, da sich hier die salzhaltigen Rückstände des Wattenmeerbodens abgelagert haben.

 

Also, Hunde sind hier im und am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und natürlich auf dem Hockmannshof genauso gern gesehen, wie ihre Herrchen und/oder Frauchen.

Schafe
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