Ferienwohnung bauernhof Nordsee
Glück

Nachhaltigkeit und sanfter Öko Tourismus auf dem Hockmannshof kann man beides finden

 

Was für manche noch wie ein Prinzip aus weit entfernter Zukunft klingt ist auf dem Hockmannshof schon längst Alltag geworden. Seit Langem werden hier Wirtschaftlichkeit, Naturschutz und Tierwohl vereint. Und das erfolgreich! Heute schätzen wir uns glücklich, einer der größten Anbieter von Schweinefleisch aus Freilandhaltung in Schleswig-Holstein zu sein.

Eine nachhaltige Lebensweise

Die Gründe, warum man sein Leben nachhaltig gestalten sollte sind vielfältig. Angefangen bei der eigenen Ernährung (Wo kommt mein Essen her, wie wurde es produziert), über Stromversorgung (Wind-/Wasserkraft, Solarenergie) und Fortbewegung (E-Autos, Fahrrad), bis hin zu sozialer Gerechtigkeit (Bildung für alle, Gleichberechtigung, Grundversorgung). Wir alle können auf einfache Weise etwas dafür tun, dass auch zukünftige Generationen gut auf unserer Welt leben können.

Nachhaltiger Urlaub auf dem Hockmannshof

Wenn Nachhaltigkeit nicht nur im Alltag eine Rolle spielen soll, sondern man auch mit gutem Gewissen verreisen möchte, ist der Hockmannshof die Adresse in Nordfriesland. Hier bietet sich Ihnen nicht nur die Möglichkeit in ungezwungenem familiärem Ambiente auszuspannen und in den Alltag eines Bilderbuchbauernhofes hineinzuschnuppern, sondern auch einen Aufenthalt nach hohem ökologischen und nachhaltigem Standard zu verbringen.

Unsere Tierhaltung

Wenn wir an Schweinefleisch aus Freilandhaltung denken, springt uns wahrscheinlich so gleich ein Bild von munteren Schweinen auf satt-grünen Wiesen in den Kopf, die sich glücklich im Schlamm suhlen und sich die dicken Bäuche von der Sonne wärmen lassen. Und genau das, finden sie hier bei uns auf dem Hof. Unsere Schweine leben in einer großen Gruppe das gesamte Jahr über draußen. Wir haben eine Sommer- und eine Winterweide, die je nach Jahreszeit von unseren Schweinen genutzt wird. Damit sorgen wir dafür, dass sich der Boden der jeweils anderen Wiese regenerieren kann. Neben unseren Freilandschweinen halten wir auch Rauwollige-Pommerische-Landschafe, die frei zwischen Obstwiese und Garten hin und her laufen und als unsere grüne Alternative zum Rasenmäher fungieren. Damit sparen wir Benzin und Emissionen und unsere Gäste haben stets die Möglichkeit mit unseren flauschigen Rasenkürzern zu kuscheln. Das Futter für unsere Tiere bauen wir größtenteils auf unserem Grünland und den anliegenden Feldern an. Den benötigten Biodünger (Kuhmist) beziehen wir von einem benachbarten Betrieb. Die Molke, die ebenfalls beim Futter nicht fehlen darf, beziehen wir von einer lokalen Molkerei. Molke ist ein Nebenprodukt, das bei der Käseherstellung entsteht. Somit helfen wir mit, die Nachhaltigkeit der Molkereien zu erhöhen, da ein großer Teil der Molke nicht verwertet werden würde. Mit unserer Entscheidung Produkte, die wir nicht selbst herstellen können, von lokalen Anbietern zu beziehen halten wir die Wege kurz und unseren CO₂- Fußabdruck möglichst gering.

Die Appartements

Bei unseren Ferienappartements fängt die Nachhaltigkeit schon bei den verwendeten Baustoffen an. So verwenden wir bspw. nur schadstofffreie Materialien. Auch bei den elektrischen Geräten achten wir auf hohe Qualität und sehr gute Energieeffizienz. Und man darf nicht denken, dass es da aufhört. Unseren Strom, also auch den Strom, den Sie benutzen, beziehen wir von unserer Solaranlage. Meist wird der komplette Strom verbraucht, sollte doch einmal ein Überschuss vorhanden sein, so geht dieser nicht verloren, sondern wird ins Stromnetz eingeschweißt. Warmes Wasser und im Winter Heizwärme liefert uns unsere 23m² große Solarthermieanlage. So können Sie entspannt und mit gutem Gewissen eine heiße Dusche nehmen. Geputzt werden unsere Wohnungen übrigens mit zertifizierten Bio-Putzmitteln von ecover .

Visionen - Zukünftige Projekte

Trotz all unserer Bemühungen, sind wir natürlich noch lange nicht am Ziel angekommen. So möchten wir unsere Mülltrennung (Bio, Restmüll, Pappe, Plastik) in Zukunft noch verbessern. Momentan arbeiten wir deshalb sowohl an einem speziellen Eimer, in dem unsere Gäste Brot- und Gemüsereste für unsere Schweine sammeln und diese auch verfüttern können, als auch an einer Lösung für umweltverträglichere bzw. abbaubare Mülltüten, die von den Maßen und der Wirtschaftlichkeit passen. Des weiteren sind wir auf der Suche nach ökologischen Waschmitteln, die auch starke Verschmutzungen einwandfrei beseitigen.

Aber überzeugen Sie sich gerne selbst von uns und unserem Nachhaltigkeitskonzept und beehren Sie uns mit einem Besuch!

Wir freuen uns auf Sie!

Sie möchten mehr über Nachhaltigkeit insgesamt erfahren? Lesen sie hier weiter.

 

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Der Begriff Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft und bedeutet hier, dass nur so viele Bäume gefällt, wie auch neue gepflanzt werden bzw. von alleine nachwachsen. Auf unser alltägliches Leben übertragen heißt das, dass wir mit den vorhandenen Ressourcen sorgsam umgehen müssen, damit auch kommende Generationen gut leben können. Auch in der Politik ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Begriff, so wurde 1992 auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro festgehalten, dass Wirtschaft und Politik neben wirtschaftlichem Fortschritt auch ökologischen und sozialen Fortschritt anstreben müssen. Heute wird Nachhaltigkeit also als ein Gesamtkonzept angesehen, dass sich auf ein drei-Säulen-Modell (Ökologie, Wirtschaft, Soziales) stützt.

Ökologische Säule

Die ökologische Säule beinhaltet den Naturschutz, den Ressourcenschutz und die Artenvielfalt. Dazu gehört sowohl das ökologische Anbauen von Lebensmitteln, ohne den Einsatz von Pestiziden, als auch die Nutztiere in der Landwirtschaft mit eigens angebautem Futter zu versorgen. Unsere natürlichen Ressourcen können wir beispielsweise schützen, indem wir unseren Strom und unsere Wärme statt durch Öl und Gas durch Sonnenenergie und Windkraft beziehen und auf Elektroautos anstelle von Benzinschleudern setzen. Denn Sonne und Wind sind im Gegensatz zu Öl und Gas nicht limitiert.

Wirtschaftliche Säule

Heutzutage kennen wir es hierzulande nur zu gut: Supermarktregale bis zum Bersten gefüllt mit Lebensmitteln aus allen Herrgotts-Ländern. Und das das ganze Jahr über. So kaufen wir Erdbeeren aus Spanien, Äpfel aus Neuseeland und Bohnen aus Mexiko. Was uns meist nicht bewusst ist, ist wie viel CO₂ durch diese weiten Transportwege in die Atmosphäre gelangt. Die einfachste Lösung für dieses Problem ist zu versuchen, regional und saisonal einzukaufen. Das bedeutet, man achtet z.B. darauf, vor allem Produkte aus der eigenen Region zu kaufen und möglichst nur die, welche auch Saison haben. Sprich Erdbeeren im Sommer, Äpfel im Herbst. Damit senkt man nicht nur den eigenen CO₂ – Fußabdruck, sondern unterstützt regionale Erzeuger, wie den netten Bauern aus dem nächsten Dorf.

Soziale Säule

Hier wird sich für eine gute Bildung und Ausbildung eingesetzt, für die Gleichstellung der Geschlechter, der Bekämpfung von Armut und Wohlstand für alle. Wir alle sollten danach streben, einander die besten Chancen für ein gutes Leben zu liefern. So kann man in etwa darauf achten, von welchen Herstellern man seine Getränke bezieht, denn es ist nicht selten, dass große Firmen ihre Fabriken an Standorten haben, an denen eigentlich schon Wassermangel herrscht und somit die Wasserversorgung der dortigen Bevölkerung nicht mehr gewährleistet ist.

Schafe
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