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Tiere der Nordseeküste

Die faszinierende Tierwelt des Wattenmeeres

Faszination Wattenmeer - Tauchen Sie ein, in die unglaubliche Welt des nordfriesischen Wattenmeeres. Egal ob Wattwanderung oder ein Tagesausflug zu einer der Halligen, hier finden sich überall die fantastischsten Tiere. Vom kleinen Wattwurm bis hin zu Schweinswalen, man kann jeden Tag etwas neues entdecken. Der Hockmannshof bietet die perfekte Unterkunft und einen idealen Ausgangspunkt für Ihren Urlaub an der Nordsee. Morgens starten Sie hier mit einem entspannten Frühstück in schafiger Gesellschaft, um dann z.B. zu einem Tagesausflug zu den Kniepsänden vor Amrum mit seinen Seehunden aufzubrechen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, welchen Tieren Sie in unserem vor Artenvielfalt strotzenden Nationalpark Wattenmeer noch begegnen können.

Im Einzelnen werden folgende Tiere und Themen in diesem Artikel behandelt.

Big Five

Flying Five

Kegelrobbe

Alpenstrandläufer

Seehund

Brandgans

Schweinswal

Austernfischer

Seeadler

Silbermöwe

Stör

Ringelgans

Unsere „Big Five“ – die Stars im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Natürlich ist es eine kleine Wortspielerei, denn der Begriff „Big Five“ steht in enger Verbindung mit den erlebnisreichen Safaris in Afrika, bei denen man Löwe, Elefant, Nashorn, Leopard und dem Büffel begegnen kann. Aber auch vor der Haustür – im UNESCO- Weltnaturerbe Wattenmeer  –können Besucher die fünf großen Stars eines einmaligen Weltnaturerbes kennenlernen: Unsere „Big Five“ sind Seehund, Schweinswal, Kegelrobbe, Seeadler und Europäischer Stör, die man bei Exkursionen mit etwas Glück in den entsprechenden Lebensräumen entdecken und gut beobachten kann.

Die Kegelrobbe- Raubtier und Sonnenanbeter

Auf den professionell geführten Touren mit geschulten Guides oder Nationalpark Rangern im und am UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer können Besucher die fünf großen Stars des Wattenmeeres kennenlernen. Oft ist aus unmittelbarer Nähe zu beobachten, wie sich Kegelrobben, die größten Raubtiere Deutschlands auf Sandbänken sonnen. So sind z.B. auf der Helgoländer Düne die Kegelrobben aus nächster Nähe zu beobachten, die alljährlich von ca. Anfang November bis ca. Anfang Januar hier ihre Jungen bekommen.

Süße Seehunde

Auch die Seehunde, die sich hier tummeln, sind neugierig, kennen kaum Scheu und sonnen sich tagsüber am Strand. Aber Achtung – so niedlich sie auch aussehen mögen – wie die Kegelrobbe gehören auch Seehunde zu den Raubtieren und sollten mit Respekt und einem entsprechenden Abstand beobachtet werden.

Schweinswale an der Nordseeküste

Der Schweinswal ist unser einziger heimischer Wal, das heißt die einzige Walart, die in den deutschen Gewässern von Nord – und Ostsee ganzjährig vorkommt und hier auch ihre Jungen zur Welt bringt. Vor der Nordseeinsel Sylt befindet sich ein für die Geburt und Kälberaufzucht wichtiges Gebiet, das deshalb seit 1999 zum ersten Walschutzgebiet Deutschlands erklärt wurde.

Frei, wie ein Vogel - Der Seeadler

Wie die Kegelrobbe, die nach Bejagung fast vollständig aus dem Wattenmeer verschwand und deren allmähliche Rückkehr erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einsetzte, ist seit wenigen Jahren auch der Seeadler als größter Greifvogel Mitteleuropas wieder an der Nordseeküste zurück und hat hier seine Brutreviere wieder eingenommen. So flogen in Schleswig-Holstein 2016 aus den bekannten Horsten 121 junge Seeadler aus. Von 98 bekannten Brutpaaren hatten 86 Bruterfolge.

Wiederansiedlung des Störs in der Nordsee

Nur der Europäische Stör ist bis heute bei uns ausgestorben, aber eine kleine Population in Frankreich hat überlebt. Die dortige Nachzucht im Aquarium hat die Art gerettet. Mit Hilfe von Tieren aus diesen Nachzuchten wird der Elterntierbestand in Deutschland seit einigen Jahren weiter ausgebaut. Ein Teil der Tiere aus Frankreich wird für Besatzmaßnahmen in der Elbe und ihren Zuflüssen genutzt. Ein Problem besteht darin, dass es die Störe mit der Fortpflanzung überhaupt nicht eilig haben. Die Riesen der Flüsse werden erst ab einem Alter von etwa 15 Jahren geschlechtsreif, erst mit 55 Jahren hat die Eiproduktion der Weibchen ihren Höhepunkt erreicht.

So muss man zurzeit noch immer damit vorliebnehmen, sich die Störe im Großaquarium des Multimar Wattforums in Tönning anzusehen, die dort mit Katzenhaien und Nagelrochen ihre Runden drehen.

Ausflüge zu Schiff

Von den Hafenorten Dagebüll, Schlüttsiel aber auch von Sylt mit Hörnum und List starten übrigens auch Ausflugsschiffe zu Beobachtungsfahrten zu den Seehundbänken, die die Gäste so dicht wie möglich an die Tiere heran bringen, ohne dass sie dabei gestört werden. Denn droht ihnen Gefahr, stürzen sich die Seehunde zurück in die Fluten der Nordsee.

Auf solchen Fahrten können, genau wie bei Fährüberfahrten nach Föhr oder Amrum aus, oder bei Ausflugsfahrten zur Hochseeinsel Helgoland, zwischen den Wellenkämmen oft auch die Rückenfinnen von Schweinswalen erspäht werden.

Und das Wattenmeer hat noch mehr zu bieten

Rund 10.000 Arten von einzelligen Organismen und Pilzen bis hin zu höheren Pflanzen und Tieren leben im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Ganz spektakulär ist für Einheimische und Gäste der immer wieder kehrende Vogelzug im Frühjahr und Herbst, mit bis zu zwölf Millionen Vögeln, die eine Rast im Wattenmeer einlegen. Und damit kann das Wattenmeer tatsächlich auf insgesamt 15 Tiere verweisen, die vom Nationalpark Wattenmeer zu den offiziellen Botschaftern dieser einzigartigen Naturlandschaft ernannt wurden: Da werden nach den entsprechenden Lebensräumen neben den hier genannten „Big Five“ noch die „Flying Five“ mit Alpenstrandläufer, Brandgans, Austernfischer, Ringelgans, und Silbermöwe und auch die „Small Five“, nämlich Wattwurm, Herzmuschel, Nordseegarnele, Wattschnecke und Strandkrabbe genannt.

Es finden sich also viele faszinierende Lebewesen, denen die Besucher im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins begegnen können. Dabei sollten natürlich auf keinen Fall eine Kamera und/oder ein Fernglas fehlen.

Für noch mehr Informationen über das Schleswig-holsteinische Wattenmeer Hier: weiterlesen

„Jäger“ mit Spektiv, Fernglas und Fotoapparat

Die Menschen, die man fast bei jedem Wetter an den Deichen des Wattenmeeres, an den Salzwiesen und Dünen, den Wattflächen und Sänden sowie an den Kögen findet, sind keine Jäger im herkömmlichen Sinne, sie sind „Jäger“ auf Vogelbeobachtung – mit ihren Spektiven, ihren Ferngläsern und den digitalen Spiegelreflex-Kameras mit den so richtig langen „Tüten“, dem Teleobjektiv mit 400 mm Brennweite oder mehr, sind sie, besonders in den Morgen- und Abendstunden auf vogelkundlichen Beobachtungen.

Das Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer ist berühmt und bei vielen Vogelfreunden und Ornithologen aus dem In- und Ausland bekannt für seinen Vogelreichtum.

Die „Flying Five“ – die markantesten Vögel des Wattenmeeres

Kein Wunder also, dass sich neben den Vogelscharen auch die Scharen der Vogelbeobachter regelmäßig und in wachsender Anzahl hier einfinden. Und sie sind natürlich ganz besonders auf Ausschau nach den „Flying Five“, den besonders typischen Vogelarten dieser Region, dem Alpenstrandläufer, der Brandgans, dem Austernfischer, der Silbermöwe und der Ringelgans.

Der Alpenstrandläufer

hat in etwa die Größe eines Stars und besitzt ein schwarzes Brustkleid. Der zu den Watvögeln gehörende Vogel wiegt bis zu 60 Gramm und kann bis zu 24 Jahre alt werden. Zur Zugzeit ist er einer der häufigsten Vögel im Watt. Der Name kommt übrigens von den „Skandinavischen Alpen“.

Die Brandgans

ist durch ihre Größe und ihre kontrastreiche Gefiederzeichnung sowie den roten Schnabel einer der auffälligsten Vögel der deutschen Küsten. Der Name Brandgans leitet sich von dem rostbraunen Brustband ab. Die Brandgans hat eine gänseähnliche Gestalt, steht systematisch jedoch eher bei den Enten, womit der weniger gebräuchliche Name „Brandente“ treffender wäre. Ob als kleine Familie während der Brutzeit oder in großen Scharen während der Mauser und Winterrast, sind sie das ganze Jahr über unverkennbar.

Der Austernfischer

unverkennbar durch sein schwarz-weißes Gefieder, wird wegen seiner roten Beine, dem roten Schnabel und der roten Augen auch scherzhaft als Halligstorch bezeichnet. Er ist fast in ganz Europa, vorwiegend an den Küsten anzutreffen. Seine größten Brutgebiete befinden sich im Wattenmeer, allerdings baut er seine Nester auch auf den Salzwiesen, Dünen und Steindämmen und sogar auf Flachdächern im Stadtgebiet. Die Trillerzeremonien dieser Vögel sind weithin zu hören. Heute ist das Wattenmeer von Esbjerg in Dänemark bis Den Helder in Holland mit rund 500.000 überwinternden Austernfischern und 40.000 Brutpaaren der mit Abstand bedeutendste Lebensraum dieses Watvogels.

Die Silbermöwe

ist wohl eine der bekanntesten Möwen. Jeder Nordseebesucher kennt diese Großmöwe mit dem kräftigen gelben Schnabel, den gelben Raubvogelaugen und den rosa Füßen. Die Deckfedern der Hand- und Armschwingen sind silbergrau, der Rest des Gefieders ist strahlend weiß. Markantestes Merkmal ist der auffällige rote Fleck auf dem unteren Teil des gelben Schnabels.

Silbermöwen sind ganzjährig an der Küste anzutreffen, wobei ihre Zahlen im Winter niedriger sind. Als Winterquartier dienen ihnen Mülldeponien, besonders in der Nähe von Großstädten. Sie leben gerne in der Nähe des Menschen, sind aber auch in Fischereihäfen oder auf Schlachthöfen anzutreffen, da es hier immer etwas zu fressen gibt.

Von den etwa 80.000 Brutpaaren des Wattenmeeres nisten etwa 80 % in West- und Ostfriesland.

Die Ringelgans

wird bis zu 65 cm groß, wobei die Männchen meist etwas größer sind als die Weibchen. Der Rumpf ist schwarz-grau bis braun-grau gefärbt und am schwarzen Hals befindet sich ein schmaler weißer Ring, was zur Namensgebung geführt hat. Sie gehört zur Familie der Entenvögel und hat im Sommer ihr Brutgebiet in der arktischen Tundra in Nordamerika, in Kanada, auf Grönland, auf Island und entlang des Russischen Polarmeeres. Als Zugvögel rasten z.B. bis zu 50.000 Ringelgänse im Frühjahr und im Herbst auf den nordfriesischen Halligen und den umliegenden Wattflächen und fressen als Vegetarier im Watt vor allem Seegras, Grünalgen und Queller und grasen im Frühjahr gerne das junge Grün der Salzwiesen ab. Ab November fliegen sie überwiegend an die Nordseeküsten der Niederlande sowie nach England und Frankreich, um dort zu überwintern. Aber auch an der deutschen Nord- und Ostseeküste befinden sich für einige Ringelgänse inzwischen Winterquartiere.

Sollten Sie zur Ringelgans noch mehr Informationen wünschen HIER: Hockmannshof Urlaubsguide - Ringelgans

Nordfriesland der Rastplatz für Zugvögel

Etwa 10 bis 12 Millionen Watt- und Wasservögel nutzen das Gebiet im Laufe eines Jahres. Ein Teil von ihnen brütet auch hier am Watt, die Brutplätze der meisten Arten liegen aber in den arktischen Tundren von Sibirien bis Grönland. Für sie ist das Watt eine „Raststätte“, um hier für ihre weiten Reisen Energie zu tanken, sich am reichhaltigen Nahrungsangebot aus Würmern, Muscheln und Krebsen zu bedienen und sich dabei die nötigen Fettreserven für ihre oft bis zu 5.000 km weiten Zugstrecken zwischen den Brut- und Rastgebieten anzufuttern. Und dieser riesige Vogelzug wiederholt sich natürlich noch einmal bei der „Rückreise“ – dem Vogelzug von den Brutgebieten in Sibirien, Skandinavien oder Kanada zu den Überwinterungsgebieten in Westeuropa und Afrika.

Das Wattenmeer – ein Eldorado für Vogelliebhaber und Ornithologen

Ohne zu übertreiben, kann man das Wattenmeer als das vogelreichste Gebiet Europas bezeichnen. Allein der schleswig-holsteinische Teil wird im Frühjahr und Spätsommer von mehr als zwei Millionen Watt-, Küsten- und Wasservögeln aufgesucht, die ihre Brutgebiete an den arktischen Küsten Sibiriens, Grönlands und Kanadas haben.

Damit ist die gesamte Nordseeküste natürlich ein Eldorado für Vogelliebhaber. Zahlreiche seltene und gefährdete Vogelarten, die anderenorts schon längst ausgestorben sind, leben, rasten und brüten am Wattenmeer.

Da der Vogelzug praktisch das ganze Jahr über stattfindet, können die Vögel im Wattenmeer, an der Küste, auf den Inseln und Halligen und im angrenzenden Binnenland natürlich auch das ganze Jahr über beobachtet werden.

Die Ornithologischen Jahreszeiten - Die beste Zeit zu Beobachten

Während der Zugzeiten sind im Herbst, von September bis November, und im Frühjahr, von Ende Februar bis in den Mai hinein, Zugvögel zu sehen. Für die Beobachtung z.B. von arktischen Wildgänsen in ihren Überwinterungsgebieten, ist Gänsesaison von Mitte Oktober bis Anfang März. Im Mai kann man in großer Zahl Wattvogelarten z.B. Knutt, Alpenstrandläufer und Pfuhlschnepfe beobachten. Von April bis Juli sind Brutvogelarten wie z.B. Austernfischer, Säbelschnäbler und Seeschwalben zu bestaunen. Von Juli bis September sammeln sich die arktischen Watvögel in riesigen Schwärmen und von September bis November sind die arktischen Gänse wieder da. Dazu kommen in jedem Frühjahr und in jedem Herbst noch die riesigen Schwärme von Staren im deutsch- dänischen Grenzgebiet.

Zu beobachten sind u.a. auch Austernfischer, Säbelschnäbler, Kiebitz, Rotschenkel, Blaukehlchen und Schilfrohrsänger, die alle häufig als Brutvögel zu Gast sind. Etwas seltener, aber immer noch relativ regelmäßig, kommen Brandenten, Wiesenweihen, Wachtelkönige und Uferschnepfen ins Visier der Vogelbeobachter. Schnatterenten, Krickenten, Spießenten, Löffelenten, Rohrweihen, Flussregenpfeifer, Sandregenpfeifer, Löffler und der Große Brachvogel gehören eher zu den seltenen Brutexemplaren in der Region.

Die Seele baumeln lassen,
die Nordsee lädt dazu ein.

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